Montag, 25 September 2017

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Auf den Punkt gebracht...

 

diesmal von
Elke Steinacker

 

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Tageslosung

Sein Zorn währet einen Augenblick und lebenslang seine Gnade. Den Abend lang währet das Weinen, aber des Morgens ist Freude.
Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.

Auf den Punkt gebracht!

Als sie ausstiegen und an Land gingen, sahen sie ein Kohlenfeuer brennen, auf dem Fisch gebraten wurde; dazu gab es Brot.
Johannes 21,9

Die Jünger hatten vieles erlebt. Sie waren scheinbar ziemlich geplättet. Vieles ist passiert. Enttäuschungen - über sich selber. Neue Hoffnung - durch Jesus. Beim intensiveren Lesen der letzten Kapitel in Johannes bekommen wir nur einen kleinen Einblick in das „Seelenleben“ der Jünger - nicht vorstellbar, was sie alles zu verarbeiten hatten.
Und dennoch kehrt scheinbar schnell wieder der Alltag ein. Es gab keine klaren Anweisungen von Jesus, also beschließt Petrus, wieder mal fischen zu gehen. Und eine alte Story scheint sich zu wiederholen.
Nach einer ganzen Nacht, unterwegs auf dem See mit dem Ziel, viele Fische zu fangen, war das Ergebnis gleich Null. Das war mal wieder nichts. Aber mal wieder gibt ihnen ein Typ am Ufer den entscheidenden Tipp, auf welcher Seite des Bootes sie doch mal das Netz auswerfen sollten - mit extremem Erfolg.
 
Anders als beim ersten Mal ist der Mann am Ufer den Jüngern aber schon bekannt - und die Jünger machen sich mehr oder weniger geordnet auf den Weg zu Jesus. Und hier kommt dann dieser Vers, der so alleine dastehend erst mal nur sachlich wirkt:
 
Als sie ausstiegen und an Land gingen, sahen sie ein Kohlenfeuer brennen, auf dem Fisch gebraten wurde; dazu gab es Brot.
Johannes 21,9
 
Dieses Kohlenfeuer hat Jesus vorbereitet. Für die Jünger. Er machte den Jüngern Frühstück.
Dieses Bild mag nicht sehr beeindruckend sein. Aber manchmal beeindrucken doch auch Kleinigkeiten. Wie sich Jesus hier um das Wohl seiner Leute kümmert - genauso kann es ein Bild sein für das, wie sich Jesus um mich kümmert. Er ist nicht nur an meinen großen Themen, sondern auch an den Kleinigkeiten interessiert. In diesem Fall ein Frühstück. Er bereitet Situationen schon vor,
wenn ich auch gar nicht damit rechne. Er weiß, was ich brauche.
 
Im weiteren Verlauf der Geschichte bekommen wir mit, dass die Jünger 153 Fische auf Jesu Hinweis hin aus dem See gezogen haben. Und auch hier ist eine Kleinigkeit vielleicht interessant. Die Jünger haben diese 153 Fische nicht gebraucht. Auf dem Feuer lagen schon welche, nur ein paar einzelne davon haben sie vielleicht noch dazugelegt. Jesus gibt gern - und er gibt gern im Überfluss.
 
Das sind für mich zwei von Jesu Wahrheiten:
1. Jesus kümmert sich um mich.
2. Jesus gibt gern und im Überfluss.
 
Diese zwei Wahrheiten, die glauben wir im Alltag leider nur selten, oder? Wir zweifeln daran, dass Jesus immer und schon frühzeitig da ist und Situationen vorbereitet - und uns alles gibt was wir brauchen. Wir haben oft unsere eigene Vorstellung davon, was gut für uns ist und sehen oft nicht, wie und wo wir von Gott beschenkt werden.
Ich lade uns ein, diese zwei Wahrheiten (und die vielen mehr, die in der Bibel zu finden sind) doch immer mehr und immer öfter ernst zu nehmen. Wir dürfen Gott darauf festnageln, wir dürfen daran festhalten und Jesus in den Ohren liegen.
 
Was das wohl für Auswirkungen haben würde in unserem Leben?
Elke Steinacker
 
Liebe Grüße
Elke Steinacker
 
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